Unser erster Wurf

Maine Coon Cattery of Mansioncats

Tiger im Alter von 4 Monaten

Donna im Alter von 5 Monaten

Emila beim Sonnenbad

 

 

 

Wie alles begann

Zuerst zog Lapcats Uranus, genannt Tiger, bei uns ein.

Dann fand ich Lady Madonna of Auriciacoon bei Familie Petermann.

Dort verliebte ich mich auch in eine Black-tabby Coonie Dame Namens Emilia. Ihr lackschwarzes Fell und ihre leuchtenden grünen Augen hatten mir es angetan, sowie ihre ganze Ausstrahlung.

Emilia war schon älter und ich hatte Bedenken, daß sie sich nur schwer an unsere Collies Klara und Soffi gewöhnen würde. Ich vereinbarte mit Frau Petermann, Emilia zur Probe bei uns aufzunehmen, sobald sich die kleine Donna eingewöhnt hatte.  Gelang es, sie mit den Collies anzufreunden  und sich bei uns wohl zufühlen, sollte sie unsere zweite Zuchtkatze werden. Dann kam ein Anruf von Frau Petermann. Ein Malheur war passiert. Emilia feierte Hochzeit. Guter Rat war teuer.  Wir beschlossen, daß Emilia zu uns kommen sollte, da bei Familie Petermann gerade ein großer Wurf geboren war.

Eine eben erst trächtige Katze kam zu ins Haus. Da waren ein schwarzer Collie, Klara, Großmutter von Soffi und Chef aller Hunde und ein roter Collie, Soffi, Enkelin von Klara und Vizechefin aller zwei Hunde. Die beiden noch kleinen Coonies Tiger und Donna und na klar 3 Zweibeiner.

Das Abenteuer begann. Emilia hatte doch so einige Schwierigkeiten mit den Hunden und zeigte ihnen was eine richtige Mainecoon Lady alles in sich hat. Mit Klara waren die Fronten schnell geklärt. Nachdem Emilia  ihr gezeigt hatte, daß sie kein Interesse an ihr hatte, war das für Klara o.k. und sie zeigte kein Interesse an ihr.  Aber bald drehten sich die Fronten. Plötzlich zeigte Emilia Interesse an Klara und folgte ihr auf Schritt und Tritt. Natürlich, da ich hohe Räume habe und die Katzen die Wohnung so zu sagen in der oberen Etage bewohnen, von oben aus.

Mit Soffi war das anders. Um ihren Status als Vizechefin zweier Hunde auszubauen und in der Rangordnung höher zu steigen, versuchte sich Soffi  als mein Sprachverstärker in der Katzenerziehung.  Sie wacht darüber, daß Regeln eingehalten werden. Und lautstark setzt sie das auch durch. Sollte  eine der Miezen wagen, etwas von Küchentisch zu klauen, wird das sofort zur Anzeige gebracht. 

Soffi wollte es sich nicht gefallen lassen, von Emilia in die Schranken gewiesen zu werden. Und auf dem Boden ging es manchmal heftig zu. Es flogen die Fetzen, aber keinem der beiden Tiere geschah etwas, auch wenn es manchmal so klang. Emilia verstand sehr schnell, daß der Hund ihr nicht in die Höhe folgen konnte. Oft sah ich, wie Emilia Soffi regelrecht belauerte.  Ich habe sie nie so recht dabei ertappt, daß sie Soffi provozierte. Aber ich habe öfters gesehen, wenn ich nach einer Vorfolgungsjagd Soffi maßregelte, daß Emila erhobenen Schwanzes, stolz wie ein Spanier an Soffi vorbei spazierte oder sich in ihre Nähe aufbaute  und sich unschuldig und ausgiebig leckte und putzte.

Mit dem Tigerchen und Donna gab es überhaupt keine Probleme, sie waren ihr Hofstaat. Prinzessin Emilia war die ungekrönte Königin.

Und dann wurde sie runder und ruhiger und freundete sich bei mir im Schlafzimmer mit dem Computer und der Wurfkiste an. Und dann war es soweit.

Am 14. Oktober 2004 wurden  in den Morgenstunden  Abigail, Angelina, Abby Me, Artemis und Löwenherz of Mansioncats geboren. Die Geburt verlief problemlos und Emila war eine tolle Katzenmutter. Sie wollte mich zwar dabei haben, brauchte mich aber nicht. Instinktsicher machte sie alles ganz alleine. Und der Wurf gedieh prächtig. Und dann eines Tages, gerade als die Babys drei Wochen alt waren, starb Emilia an einer Embolie. Es gab keine Chance für sie. Ich hatte ihr gerade Futter gegeben und hatte sie fressen sehen. Als ich fünf Minuten mit den frischen Napf Wasser kam, lag sie im Sterben. Zwei Minuten später war sie tot.

 

 

Das war ein Schock, und trotzdem hieß es kühlen Kopf behalten. Ich mußte erst feststellen warum Emilia  so plötzlich sterben mußte. Dann mußte ich Fläschchen, Sauger,  Milch  u.s.w. besorgen. Meine Dienstschichten dem Futter -Rhythmus der Kleinen anpassen Und dann zwei Stunden später begann die erste Futtergabe. Ganz schön aufregend, mögen die Kleinen den Sauger? Nein natürlich nicht. Also dann eben ganz vorsichtig mit der Spritze.

 Sei bloß vorsichtig mit den Kleinen

Oh wie Aufregend. Ich saß  im Wohnzimmer auf den Boden. Fünf hungrige Kätzchen warteten ungeduldig auf  Stärkung.  Donna und Tiger schauten mir über die Schulter, um ja nichts zu verpassen. Und die beiden Collies benahmen sich ganz plötzlich hauptverantwortlich für die Kleinen

Na Kleine, Geduld -bist gleich dran

 

Werden hier wohl alle satt?

So, sauber genug fürs Fläschchen. Ist doch klar, daß wir bei der Pflege mit helfen. Vor dem Fläschchen -

und nach dem Fläschchen. Auch wenn wir wegen der Farbe mehr Fotos von Soffi gemacht haben, (weil man da einfach mehr sieht), war Klara, die dunkle, ebenso heftig engagiert. Klara, war ja auch schon Mutter und wußte, daß nach dem Füttern die Bauchmassage unerläßlich war und übernahm damit das Problem der Stubenreinheit, während Soffi dann für die Fellpflege zuständig war

zwei Mütter? Ob das zu anstrengend für sie ist

Am meisten hat mich erstaunt, daß sich meine kastrierte rote Soffi die Kitten an ihre Zitzen geschoben hat und die Kleinen nach dem Füttern noch nuckeln ließ

 

Sehr effektiv oder ?

Kein Wunder, daß die Kleinen  immer naß waren

 

 

 Als es soweit war und Frischfleisch, Quark und Fisch auch so gefressen werden konnte, konnte doch niemand was gegen ein wohlverdientes Schläfchen haben. Oder?

 

Zum Vergleich: So sahen die Kitten mit drei Wochen Muttergepflegt aus